Kein Handwerk in der Familie — aber ich bin in Rietberg aufgewachsen, mitten im Kreis Gütersloh, und das Handwerk war einfach immer da. Betriebe, die echte Arbeit leisten, echter Alltag, echte Menschen.
Nach dem Abitur habe ich zwei Semester Fotografie in Bielefeld studiert — und schnell gemerkt, dass das nicht das war, was ich suchte. Also habe ich den Weg gewählt, der ehrlicher war: eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK. Handwerk, von der Pike auf.
Während der Ausbildung ist mir etwas aufgefallen — und das immer wieder: Handwerker, Gastronomen, kleine IT-Firmen — viele davon haben eine Online-Präsenz, die ihrer Arbeit einfach nicht gerecht wird. Zu wenig Einblick. Zu wenig Persönlichkeit. Zu wenig, um junge Leute anzusprechen, die heute als erstes auf Instagram und Google schauen.
Das beste Handwerk der Welt bringt dir nichts, wenn niemand davon weiß.
Agenturen hätten das Problem lösen können. Aber die waren zu teuer, zu weit weg vom Handwerksalltag und haben das Thema Azubi-Gewinnung kaum auf dem Schirm. Die Lücke war offensichtlich — und ich wollte sie schließen.
Also habe ich 2026, parallel zum Ende meiner Ausbildung, gewerk.digital gegründet. Nur Betriebe aus dem Kreis Gütersloh. Nur Handwerk. Faire Preise. Done-for-you, damit du dich auf dein Handwerk konzentrieren kannst — und ich mich auf deins.
Kein Konzern. Kein Bullshit. Ein Mensch, der weiß wie Handwerk geht — und weiß, was im Internet funktioniert.